ISDN EINFÜHRUNG:

Für ein besseres Verständnis möchte ich hier einen Einblick in das Thema ISDN geben. Wer sich intensiver mit diesem Thema befassen möchte, der findet in den Literaturhinweisen sicher Anregungen.

Inhalt:

Einführung (Top)

ISDN Feature (Top)

ISDN und analoge Telefonie (Top)

Aufbau und Funktionsweise (Top)

  1. Übersicht ISDN Netzwerk
    noch offen .....

  2. Der ISDN Anschluss
    Zwei Varianten für einen ISDN-Anschluß stehen zur Auswahl. Zum einen der S2M Primärmultiplexanschluß mit 30 B-Kanälen zu je 64kBit/s und einem D-Kanal mit 64kBit/s. Das ist eher für große Unternehmen interessant und soll hier nicht weiter zur Diskussion stehen.
    Die 2. Variante, der S0-Basisanschluß, hat zwei 64kBit/s B-Kanäle und einen D-Kanal mit 16kBit/s.
    Dieser Basisanschluss kann als Mehrgeräte- (ein S0-Bus mit maximal 8 ISDN Geräten) oder Anlagenanschluss bestellt werden. Beim Anlagenanschluss wird die ISDN-Telefonanlage direkt an das ISDN angeschlossen. Zu einem solchen Basisanschluss können bis 10 Rufnummern bestellt werden. Der S2M-Anschluss ist immer ein Anlagenanschluss.
    Je B-Kanal kann eine Verbindung hergestellt werden. Mit einem ISDN-Anschluss kann man so z. B. beim Surfen im Internet nebenher telefonieren oder ein Fax versenden.
  3. ISDN-Kanäle
    ISDN verwendet zwei Kanaltypen. Das sind der D-Kanal und der B-Kanal.
    Die eigentliche Verbindung bzw. Nutzdatenübertragung wird über den B-Kanal abgewickelt. Dieser Kanal kann beim Euro-ISDN maximal 64KBit/Sekunde (480Kbyte/Min) übertragen. Bei Kanalbündelung ist entsprechend die doppelte Übertragungsrate möglich, wobei aber auch doppelte Verbindungskosten anfallen.
    Der D-Kanal ist für die Steuerung der Verbindungen der B-Kanäle zuständig. U.a. wird vor dem Verbinden eines B-Kanals über diesen Weg geprüft, ob der Anschluss frei ist und ein Endgerät den geforderten Dienst entgegennehmen kann. Ist z. B. der Computer gerade abgeschaltet und ein Anruf mit der Dienstekennung "Daten" geht ein, so wird keine Verbindung hergestellt. Der Anrufer bekommt ein "Besetzt-Zeichen".
    Der D-Kanal kann auch für Datenübertragung (16KBit/Sekunde) genutzt werden. Das ist eigentlich nur für Anwendungen mit geringem Datenaufkommen bei ständiger Verfügbarkeit interessant (z. B. Überwachungsanlagen oder Online-Buchungssysteme). Da zusätzliche Konfigurationen erforderlich sind (Definition von TEI's), muss dieser Dienst gesondert beantragt und bezahlt werden. Üblicherweise wird hierzu das X.31-Protokoll (ISDN -> X.25 Übergang) genutzt. Für den SOHO-Kunden hat die Deutsche Telekom Mitte 2000 einen Feldversuch gestartet, der einen pauschalen 24-Stunden-IP-Zugang über den D-Kanal ermöglicht hat. Bei Bedarf konnte ein B-Kanal zugeschaltet werden. Leider wurde daraus kein Produkt.
  4. S0-Bus
    noch offen ...

Literatur (Top)


Heiko Haase Heike Pribe © 29/Aug/2000
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